Neues

Happy New Year!!! Sonntag, den 01. Januar 2012 um 00:00 Uhr
Lehrgang mit Großmeister Carlos Pulanco Sonntag, den 13. November 2011 um 17:00 Uhr
Gratulation zum ersten Dan Sonntag, den 13. November 2011 um 16:00 Uhr
Neues Design Freitag, den 03. Juni 2011 um 19:12 Uhr
Glückwunsch zur bestandenen Prüfung Freitag, den 03. Juni 2011 um 18:47 Uhr
Nachruf Dienstag, den 09. November 2010 um 22:21 Uhr
Gratulation zur bestandenen Gürtelprüfung Sonntag, den 03. Oktober 2010 um 18:06 Uhr
Flyer: Filipino Martial Arts Seminar Samstag, den 25. September 2010 um 12:01 Uhr

Wer ist online

Wir haben 5 Gäste online
Arnis
Herkunft

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDrucken

Die Wurzeln dieser Kampfkunst liegen auf den Philippinen. Um 1550 wurde Arnis, das damals Pangamut noch hieß, von den dortigen Eingeborenen erfolgreich gegen die spanischen Eroberer und später um 1900 gegen die Amerikaner eingesetzt. Zu dieser Zeit wurde mit Macheten, Messern und Stöcken gekämpft. Im 16. Jahrhundert waren die Kampfkünste der Philipinos, die ursprünglich nur von Königenund Fürsten ausgeübt wurden, schon weit verbreitet. Bald aber erkannten die spanischen Besatzer die Gefahr, die ihnen von den Kampfkünsten drohte, und so begannensie schon im Jahr 1596 Arnis unpopulär zu machen und verboten es 1764 ganz. Offizielle Begründung war, dass die Filipinos nur noch trainierten und ihre Felder nicht mehr bestellten. Es kann vermutet werden, dass es den Spaniern zu gefährlich wurde, in jedem Filipino einen trainierten Schwertkämpfer vor sich zu haben. Arnis wurde im verborgenen weiter trainiert und die Kampftechniken in Tanz-Bewegungen versteckt. Die Tänze heißen u.a. Moro-Moro, Sayaw oder Sinuiog.
 
Das Wort Arnis

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDrucken

Das Wort Arnis ist die Kurzform für Armas de Mano bzw. Arnis de Mano, was soviel wie Armschutz bedeutet. Abgeleitet wurde diese spanische Bezeichnung von den Unterarmschützern, die die Philippinos im Kampf trugen. Mit der Zeit wurde diese Bezeichnung in Arnis umgewandelt.
Die Klassischen Stile

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDrucken

Im Klassischen Arnis wird in der Regel mit Macheten, Stöcken bzw. Messern trainiert. Beim Stocktraining wird davon ausgegangen, dass dieser Stock auch eine Machete darstellen kann. Demzufolge sind die Techniken so aufgebaut, dass man selbst als Verteidiger bestrebt ist, mit der eigenen Waffe die des Gegners zu blocken und mit der freien Hand die gegnerische Waffenhand zu kontrollieren. Alternativ wird auch direkt die angreifende Waffenhand oder gar auf den Körperdes Angreifers geblockt. Klassische Stile sind beispielsweise Hirada, Palis Palis, Abanico und Espada y Daga.
 
Die phillipinische Flagge

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDrucken

Die phillipinische Flagge

Sie besteht aus einem weißen Dreieck mit einer achtstrahligen gelben Sonne und drei gelben Sternen in den Ecken.

Die übrige Flagge ist horizontal in ein blaues Band (oben) und ein rotes Band (unten) mittig geteilt.

Das weiße Dreieck steht für Gleichheit und Brüderlichkeit, sowie die Ruhe, auf der das Land aufgebaut sein soll. Die drei Ecken symbolisieren die damalige philippinische Widerstands-Bewegung “Kataas-taasang Kagalang Katipunan ng mga Anak ng Bayan“ (Höchste und ehrenvollste Vereinigung der Söhne der Nation), kurz "Katipunan" oder "KKK", die den bewaffneten Widerstand gegen das spanische Kolonialregime propagierte.

Die acht Sonnenstahlen stellen die ersten acht Provinzen dar, die den bewaffneten Kampf gegen die Kolonialmacht aufnahmen und unter spanischem Kriegrsrecht standen: Rizal (Manila), Bulacan, Nueva, Ecija, Tarlac, Cavite, Laguna, Batangas und Pampanga. 1998 erhob die Provinz Zambales gleichfalls Anspruch auf einen Sonnenstrahl. Der Anspruch wurde aber abgelehnt, weil die Provinz 1886 nicht unter spanisches Kriegsrecht gestellt wurde.

Die drei Sterne repräsentieren die drei großen Landesteile: Luzon im Norden, Visayas im Zentrum und Mindanao im Süden.

Der blaue Streifen steht für die Einheit des Landes und ethische Grundsätze wie Friedfertigkeit, Wahrheitsliebe und Rechts-Empfinden. Der rote Streifen symbolisiert den patriotischen Mut und die Tapferkeit der Bevölkerung. Im Kriegsfall wird die Flagge mit dem roten Teil nach oben gedreht.

 
Design by © Rico Winter